Eltern und Lehrer im Miteinander

Unter der Leitung von Dipl.Pädagogin Sylvia Rakos-Nowicki traf sich am 2. Juli 2015 unser Kollegium mit interessierten und engagierten Eltern zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema" Wenn Frau Müller bleiben darf". Der Titel des Abends orientierte sich an dem sehr lustigen, aber dennoch recht realitätsnahen Kinofilm, der die Sorgen und Nöte von Eltern auf der einen Seite und die steigenden, oft widersprüchlichen Forderungen an die Lehrkräfte auf der anderen Seite zum Inhalt hat.

Unter anderem erarbeiteten Lehrer als auch Eltern ihre Ansicht von den "Pflichten" eines Lehrers bzw.der Eltern. Dies waren unsere Ergebnisse:

PFLICHTEN DER LEHRKRÄFTE (aus der Sicht der Eltern):

- Grundlagen und grundlegendes Wissen vermitteln, - Arbeitsumfeld und Arbeitsatmosphäre schaffen, - Lernen lehren, -Soziales Miteinander und Klassengemeinschaft fördern, - Strukturen schaffen, -Umsetzung des bayerischen Lehrplans, -Aufsicht führen, - Individualität des Kindes wahrnehmen und rückmelden (Besonderheiten des Kindes, spezifische Fördernotwendigkeit)

PFLICHTEN DER ELTERN (aus der Sicht der Lehrkräfte):

- Grundversorgung  (ausreichend Schlaf, regelmäßige Mahlzeiten, angemessene Kleidung, Hygiene...) - Schulmaterial (gespitzte Stifte, Kleber, Hefte, Hausschuhe, Turnzeug...) - Grundlegende Erziehung (Anerkennung von Regeln, Vermittlung von Ritualen der Höflichkeit "grüßen", "bitte" und "danke", gegenseitigen Respekt...) - Interesse am schulischen Werdegang des Kindes (Überprüfung der Hausaufgaben, Elterngespräche...), -Emotionale Stütze (Nachfragen nach den Erlebnissen des Tages) -Sorge um das Wohl des Kindes